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Hormon-Check: in 5 Minuten sehen, wo dein Zyklus steht

Einzeln betrachtet wirkt jedes Symptom zufällig — Müdigkeit, Brustspannen, schlechter Schlaf. Zusammen ergeben sie oft ein klares Muster. Der Hormon-Check geht 36 typische Beschwerden mit dir durch und zeigt dir, welches hormonelle Bild dahinterstecken könnte. Die Auswertung bekommst du per E-Mail.

Hormon-Check

Finde heraus, ob dein Zyklus Unterstützung braucht.

Viele Beschwerden wirken einzeln betrachtet zufällig. Dieser Check hilft dir, mögliche Zusammenhänge zu erkennen.

So funktioniert's

Beantworte die Fragen einfach nach deinem Gefühl.

Hinweis: Dieser Check ersetzt keine medizinische Diagnose. Er hilft dir, erste Hinweise einzuordnen und Zusammenhänge besser zu verstehen.

Was der Hormon-Check kann — und was nicht

Der Hormon-Check ist ein Selbsttest auf Symptomebene. Er misst keine Blutwerte und stellt keine Diagnose. Was er leistet: Er sortiert deine Beschwerden in Muster, die ich aus der Begleitung kenne — etwa ein Übergewicht von Östrogen gegenüber Progesteron oder eine zu schwache Gelbkörperphase.

Das klingt nach wenig, ist aber genau der Schritt, der vielen fehlt. Wer mit „mir geht es schlecht vor der Periode" in die Sprechstunde geht, bekommt oft eine andere Antwort als jemand, der sagt: „Ich habe seit vier Zyklen Schmierblutungen ab Tag 22, Einschlafprobleme in der zweiten Zyklushälfte und Brustspannen — kann das ein Progesteronthema sein?"

Wann ein Hormontest bei der Ärztin sinnvoll ist

Nicht jede Zyklusschwankung braucht ein Labor. Sinnvoll wird ein Hormonstatus, wenn eines davon zutrifft:

  • Die Beschwerden halten über drei oder mehr Zyklen an und folgen einem wiederkehrenden Muster.
  • Dein Zyklus verändert sich deutlich — kürzer, länger, unregelmässig, oder Blutungen ausserhalb der Periode.
  • Du hast einen Kinderwunsch und es klappt seit mehreren Monaten nicht.
  • Du hast die Pille abgesetzt und der Zyklus kommt nach sechs Monaten nicht zurück.
  • Erschöpfung, Haarausfall oder Gewichtsveränderungen kommen dazu — dann gehören Schilddrüse und Eisen mit abgeklärt.

Erste Anlaufstelle ist die Gynäkologin oder die Hausärztin. Bei komplexeren Bildern wird von dort an die Endokrinologie weiterverwiesen — eine Übersicht, was dieses Fachgebiet abdeckt, findest du etwa beim Universitätsspital Zürich. Ob die Kosten übernommen werden, hängt von der Indikation ab — frag in der Praxis direkt nach, bevor du testen lässt.

Welche Werte — und an welchem Zyklustag

Der häufigste Fehler beim Hormonstatus ist der Zeitpunkt. Am falschen Zyklustag gemessen, sieht auch ein deutliches Ungleichgewicht unauffällig aus.

WertZeitpunktSagt etwas aus über
Progesteron5–7 Tage nach dem Eisprung (ca. Tag 19–21)Ob und wie stark ein Eisprung stattgefunden hat
ÖstradiolZusammen mit Progesteron in der 2. ZyklushälfteDas Verhältnis der beiden zueinander
FSH und LHTag 3–5 des ZyklusEierstockreserve, Hinweise auf die Perimenopause
TSH, fT3, fT4ZyklusunabhängigSchilddrüse — erzeugt sehr ähnliche Symptome
Ferritin, Vitamin DZyklusunabhängigEisenspeicher und Versorgung, oft übersehen

Um den richtigen Tag zu treffen, musst du wissen, wann dein Eisprung war — bei unregelmässigen Zyklen rechnest du besser rückwärts von der erwarteten Blutung. Wie sich die vier Phasen zeitlich abgrenzen lassen, habe ich separat erklärt.

Häufige Fragen zum Hormon-Check

Ersetzt der Hormon-Check einen Bluttest?

Nein. Der Hormon-Check ist ein Symptom-Selbsttest: Er ordnet ein, welche deiner Beschwerden zusammengehören und auf welches hormonelle Muster sie hindeuten. Laborwerte misst er nicht. Er hilft dir aber zu entscheiden, ob ein Bluttest sinnvoll ist und welche Werte du ansprechen solltest.

Wie lange dauert der Hormon-Check?

Etwa fünf Minuten. Du gehst 36 mögliche Symptome in sechs Gruppen durch und markierst, was auf dich zutrifft. Die Auswertung kommt danach per E-Mail.

Was kostet der Hormon-Check?

Nichts. Der Check ist kostenlos und du gehst damit keine Verpflichtung ein. Du brauchst nur eine E-Mail-Adresse für die Auswertung.

Wann im Zyklus sollte ein Hormonstatus gemessen werden?

Das hängt vom Wert ab. Progesteron und Östradiol werden in der zweiten Zyklushälfte bestimmt, etwa fünf bis sieben Tage nach dem Eisprung. FSH und LH gehören an den Anfang des Zyklus, meist Tag 3 bis 5. Schilddrüsenwerte, Ferritin und Vitamin D lassen sich unabhängig vom Zyklustag messen.

Was passiert mit meinen Daten?

Deine Antworten werden ausschliesslich für die Auswertung genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Details stehen in der Datenschutzerklärung.

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